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Vor kurzem fiel bei einem meiner Seminare zum ersten Mal der Begriff Arsch-Engel. Als ich das Wort hörte, mußte ich schmunzeln. Fasziniert davon, ging mir an den darauf folgenden Tagen immer wieder dieser Begriff durch den Kopf. Wer oder was ist denn nun ein Arsch-Engel? Bei genauerer Betrachtung wurde mir klar, das es ein Engel in Tarnung sein muß. Ich dachte kurz darüber nach. Hatte ich nicht auch so einen getarnten Engel in meinem Leben? Ja, und ob ich den hatte!

Und so kommt es, daß ich euch heute eine kurze Geschichte von meinem persönlichen Arsch-Engel erzählen möchte.

Mein Arsch-Engel und ich lernten uns bei einer Fortbildung kennen. Ich war fasziniert von der Persönlichkeit und von dem scheinbar, göttlichen Wissen. Ich saugte jedes Wort auf und stellte Fragen, die ich mir eigentlich selber hätte beantworten können. Meine Seele jedoch wollte spielen und so schlossen wir einen Vertrag, wodurch das Frage & Antwort Spiel mit dem getarnten Engel erst richtig begann. Intuitiv spürte ich bereits zuvor gewisse Unstimmigkeiten, die ich allerdings geschickt, ohne Schöpfer zu fragen, nach hinten schob. Ich wollte mich schließlich von meinem getarnten Engel inspirieren lassen und war bereit alles dafür zu tun!

Meine Seele hatte sich da wirklich was feines ausgedacht, um mich so richtig in Schwung und in meine Göttlichkeit zu bringen!

So sollte es sein….

Optimistisch und volle Vorfreude ging ich diese Verbindung ein. Ich wollte mein Bestes geben, war ich doch pflichtbewußt und einer ernsthaften Zusammenarbeit interessiert. In Gedanken malte ich mir aus, wie ich meine Träume nun endlich umsetzen würde und vergaß darüber, daß ich bereits dabei war meinen eigenen Traum zu leben. Zuerst aber wollte ich den Träumen meines getarnten Engels folgen, dachte ich doch, es wären auch die meinen. Ich machte mich also an die Arbeit und folgte brav den Anweisungen, die sich für mich recht mühselig anfühlten. Mein getarnter Engel war jedoch vollkommen von sich überzeugt und von den eigenen Ideen schlicht weg begeistert. Er lieferte mir jede Menge davon, die er allerdings im gleichen Moment mit einem großen „Tadaaaa“ wieder verwarf. Irritiert davon, begann ich mir Gedanken zu machen. Es schien, als ob diese Zusammenarbeit mir etwas wichtiges aufzeigen sollte. Bevor ich jedoch erkennen sollte worum es wirklich ging, lieferte ich meinem getarnten Engel bereitwillig jede Menge neuen, kreativen Input.

Einige „Tadaaa’s“ später….

…fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Mir wurde plötzlich bewußt, daß ich alles Wissen bereits in mir hatte. Warum nur hatte ich geglaubt, daß andere es besser wissen als ich? Ich erkannte, welchen wertvollen Input ich in unsere Zusammenarbeit gelegt hatte und mir wurde der Wert meines Seins bewußt. Genauso plötzlich begann ich mich an meine eigenen Träume wieder zu erinnern und ein warmes Gefühl der Freude stieg in mir auf. Ich erkannte die wunden Punkte, die mein Arsch-Engel bei mir berührt hatte und begann sie zu heilen.

Fazit

Arsch-Engel sind dafür da, um dich auf deinen Weg zu bringen. Du mußt sie nicht lieben aber du darfst sie mögen. Wenn du ihr wahres Wirken erkennst, kann es sein, daß es dich mit Dankbarkeit erfüllt. Wenn nicht, dann ist es auch o.k. aber verzeih dir selbst und erinnere ich dich daran, daß du dir diese Situation aufgrund deiner unbewußten Überzeugungen so geschaffen hast.

Fall du wissen möchtest, welche Überzeugungen du so in deinem Unterbewußtsein hast, helfe ich dir mit meinem Theta Coaching gerne auf die Sprünge 😉 

Herzensgrüße,

Martina

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